Mittwoch, 29. April 2009

william eggleston

Bis zum Siebzehntenfünften sind im Haus der Kunst noch Arbeiten von William Eggleston zu sehen. Ein großer amerikanischer Fotograf, der Weg bereitend war. Man sagt, er hätte die Farbe in die Kunstfotografie gebracht und den flüchtigen Blick zur Kunst erhoben, das Nebensächliche, das vermeintlich Schmucklose. Er hat viele Nachahmer gefunden, so auch mich.

Donnerstag, 23. April 2009

und dann kam gerda

Hier schon mal brandneu und vorab das Cover des neuen Bildbandes `Gerda´, der Anfang Juni im Mitteldeutschen Verlag erscheinen wird. Wieder ein Bilderbuch für Erwachsene, ähnlich zu `Heinrichs Welt´ und doch anders. Erzählt wird in Text und Bild die Geschichte von Gerda, einem wilden Geschöpf, das es sich und der Welt nicht immer leicht macht. Kindheit, Pubertät, Erwachsensein, das ganze Spektrum wird gezeigt. Ich habe es mit der Schauspielerin Petra Zieser realisiert, mit Gastauftritten von Ulrike Folkerts, Annett Renneberg, Dieter Landuris, Katharina Schnitzler, Piero Houtermans und vielen anderen... Das Buch wird am 17.6.09 in München der Öffentlichkeit vorgestellt bzw. präsentiert. Wo und wann, dazu gibt es später noch mehr Informationen. Hier ein schmaler Ausschnitt eines Motivs aus Gerda, der beweist, dass Gerda im Verlauf ihrer Geschichte alles andere als nur am Tisch sitzt.

Montag, 20. April 2009

ein neues buch



The Treasure of Malta – Der Schatz von Malta – LANGENSCHEIDT

Englisch lernen leicht gemacht
Verfolgungsjagd im Mittelmeer
Will macht einen Feriensprachkurs in Malta. Bei seinem ersten Rundgang im Hafen geht er einem ausgebüchsten Hund nach und betritt eine fremde Motorjacht. Der Hund hat ein Päckchen im Maul - es ist eine in ein Tuch eingeschlagene Pistole! Will ist wie erstarrt. Bevor er die Waffe irgendwo unauffällig verstauen kann, betreten drei dubiose Männer das Schiff und legen ab...Zusammen mit Pierre aus seinem Kurs und Sarah, der Hundebesitzerin,legt sich Will auf die Lauer. Was haben diese Typen vor? In einer kleinen, verschwiegenen Bucht auf der Nachbarinsel Cominotto machen die drei Freunde schließlich eine sensationelle Entdeckung.

Dieses Buch habe ich gemeinsam mit diesem Co-Autor geschrieben.

Sonntag, 19. April 2009

Mittwoch, 8. April 2009

neukoellness

Mein neues Fotobuch möchte ich in Neukölln realisieren und ich habe mich dort schon einmal nach Motiven und Locations umgesehen. Und ich muss sagen, die Gegend ist sehr fotogen.

Sonntag, 5. April 2009

edward hopper in den hackeschen höfen

Da es eine laue Frühlingsnacht war in Berlin verschlug es nicht allzu viele Menschen in die Kinos in den Hackeschen Höfen. Gut für ein Hoppermotiv.

Dienstag, 31. März 2009

heinrich polaroid

Das Buch `Heinrichs Welt´ wurde analog fotografiert mit der guten alten Hasselblad. Und zur Kontrolle von Licht und Motiv wurden Polaroids erstellt. Stimmte Licht und Motiv fotografierte ich auf Film. Von diesem Motiv hier allerdings existiert nur das kleine 6 x 6 cm Polaroid. Also ist es etwas Besonderes. Ich habe es nun gescannt, um davon Abzüge machen zu können.

Donnerstag, 26. März 2009

und hier das rätsel zum letzten eintrag!

Welches Wort auf dem sympathischen Hinweisschild wurde mit ein paar Strichen verneuzeitlicht?
Hauptgewinn: Ein Wochenende mit einem betagten Hausmeister.

Mittwoch, 25. März 2009

Dienstag, 24. März 2009

Donnerstag, 19. März 2009

nanu?

Ein Albino-Teichschwein?
Ach so!!! Optische Täuschung! Und ich dachte schon ...

Sonntag, 15. März 2009


Freitag, 13. März 2009

Dienstag, 10. März 2009

in einem hinterhof in münchen

Warum der Punkt? Warum das Platzangebot hinter dem Wort?
Wurde hier ein `de´ gelöscht? Womöglich ein `eu´? Oder etwa ein `com´? Eine Frage mehr, die mich nicht schlafen lässt.

Montag, 9. März 2009

Sonntag, 8. März 2009

happy birthday

Donnerstag, 5. März 2009

bald ist ostern

Deswegen gibt es eine Ostergeschichte von mir in der Anthologie `Kleiner Hase Schnuppernase´ herausgegeben von Carola Henke mit Illustrationen von Annette Swoboda. Erschienen bei cbj. Hier die ersten acht Zeilen daraus und zwei Illustrationen.

Samstag, 28. Februar 2009

Donnerstag, 26. Februar 2009

Mittwoch, 25. Februar 2009

ca.2,5cent

In der Hoffnung auf Geldmehrung warfen Münchens Bürger bereits Anfang des 15. Jahrhunderts am Aschermittwoch Münzen in den Fischbrunnen auf dem Marienplatz. Erfolg aber meistens negativ.

Freitag, 20. Februar 2009

leporello

Dies ist ein Leporello. Es hat magische Fähigkeiten, ein Medium der Weissagung. Buchstabiert man es rückwärts und liest das Wort, dann weiß man, warum ein deutscher Autobauer in der Krise steckt.

Dienstag, 17. Februar 2009

holga

Das ist eine Holga, eine Mittelformat-Kamera aus Honkong, aus leichtem Kunststoff gefertigt, auch die Linse, kaum Funktionen und die Ergebnisse immer abenteuerlich. Ich hatte sie mir für fünf Euro fabrikneu gekauft und sie mit einem längst abgelaufenen Farbfilm getestet.Hier die Ergebnisse. Einmal ein Selbstporträt in die Autoscheibe hinein fotografiert und einmal mein alter Volvo. Das Helle an der Seite der Bilder ist Licht vom Lichteinfall in die Kamera, denn der ist garantiert.
Hier geht es zu einem amüsant geschriebenen professionellen Kameratest.

Montag, 16. Februar 2009

Sonntag, 15. Februar 2009

ein paar worte zu einem film

Ich bin ein großer Filmfreund und ich bin eigentlich immer gnädig mit den Filmen. Doch, das bin ich. Wenn ich mit Freunden gemeinsam aus dem Kino komme und die meisten voll der Kritik und Empörung sind, dann sage ich meistens: „Wieso, das war halt die Sichtweise des Filmers, man muss sich darauf einlassen.“ Deswegen gehe ich ins Kino. Um mich auf die Sicht- und Erzählweise anderer einzulassen. Ich mag das. Ganz selten nur, da macht mir der Film es sehr schwer.
Ich schaue mir lieber die kleinen Filme an, denen es gelingt mit wenig Mitteln viel zu sagen. Ich falle eigentlich selten auf groß beworbene Filme herein. Aber in diesem Fall hat mich der Trailer mit irgendwas überzeugt. Im Nachhinein glaube ich, es war das Motorrad, auf dem die Protagonisten kurz durchs Bild fahren, eine alte Triumph, ich vermute mal, eine Bonneville. Das schönste Motorrad überhaupt. Bei diesem Anblick geht mir das Herz auf. Englisches Motorraddesign in höchster Form. Nun also: Ich gehe mit Feunden in `Der seltsame Fall des Benjamin Button.´ Ich bin früh dran und stehe in der Schlange für die reservierten Karten. Als ich an der Reihe bin, sage ich, dass ich die Karten auf die Nummer 143 abholen möchte. „Fünfmal Benjamin Blümchen!!!!!!!“, plärrt es mir durch das perforierte Plexiglas entgegen, in einer Lautstärke, dass mein Gehör 50 plus einen knisternden Tanz mit den Frequenzen aufführt. Ich schmunzle zurückhaltend, als mich die Stimme mit gleicher Botschaft wieder in den Ohrenschmerz hüllt, damit auch der letzte in der wartenden Reihe mitbekommt, dass hier jemand im Glaskasten sitzt, der es mit dem Humor der witzigsten Drehbuchschreiber aufnehmen kann.
Ein innerer Impuls ist es, der meinem Arm ein Eigenleben verpasst. Ich sehe zu, wie sich meine Hand in Richtung Sprechglas bewegt, sich in eine Vielzahl von Strängen auflöst und durch die Perforation greift. Mit der neuen Computeranimation geht so was heutzutage im Kino ganz einfach, das gehört zum Standard. Ich packe den Komiker am Schlafittchen und ziehe ihn zu mir ran. Seine Wangen drücken sich in kleinen Noppen durch die Perforation. „Das machst du jetzt nicht noch einmal.“, zische ich.
Wenig später hab ich Platz genommen, lass viele Trailer an mir vorüberziehen bis endlich der Film beginnt. Nach wenigen Minuten wird mir klar, dass ich in einem Exemplar Film sitze, dessen Handlung durch eine Erzählstimme immer wieder vorangetrieben wird, bzw. sollte. Ich mag so was nicht und schon gar nicht, wenn die Stimme in einem schleppenden Ton gehalten ist, mit einer zur Schau gestellten Ernsthaftigkeit .
Wozu die Stimme? Nun, um eine banale Lebensweisheit an die andere zu reihen, mit dem Bestreben, so wenig wie möglich Inhalt in die Sätze zu legen, weil es ja noch die Bilder gibt, die auch nichts erzählen dürfen. Aber zeigen dürfen sie. Wir sehen einen Hauptdarsteller der für den Oscar nominiert ist, für sein Geschick 180 Minuten mit immer dem gleichen leeren Gesichtsausdruck hinter sich zu bringen, wobei ihm die Maske sehr zustatten kommt, die ihm über die Hälfte des Films einen Eimer Papiermaché ins Gesicht gekleistert hat. Was die Maske an Unkenntlichmachung nicht geschafft hat, gelingt heutzutage freilich der Computeranimation. Statur, Gang, Habitus, nichts erinnert mehr an Brad Pitt. Die Geschichte nimmt ihren Lauf, banale Lebensweisheit reiht sich an banale Lebensweisheit, Bilder, denen man nicht vertraut, werden ohne Pardon mit der Erzählstimme unterlegt, damit man versteht, dass es im Leben Menschen gibt, die Taxifahrer werden, manche zum Ballett möchten, andere Pförtner werden oder Knopffabriken, oder aber auch Synchronsprecherin, der man von der Maske übrig gebliebenes Papiermaché in den Mund gestopft hat, damit sich irgendetwas an der Stimme anhört, als gehöre sie zu einer alten Frau. Ich weiß nicht wie, aber ich schaffe die 3 Stunden eines Filmes, der mit ach so viel Aufwand versucht mein Herz zu erwärmen, mich dabei kalt lässt wie selten etwas. Selbst die Triumph Bonneville, diese Öl- und Benzin atmende Stilikone der Zweiradtechnik wirkt trostlos computeranimiert.
Als ich aus dem Kino gehe, ist der Mann im Glaskasten nicht mehr da. Schade eigentlich, ich wollte mich bei ihm entschuldigen. Er hatte ja so Recht.

Donnerstag, 12. Februar 2009

immer noch winter

Ich finde ja, das müsste nicht mehr sein. Aber ich denke: "Na gut, dann schnappe ich mir halt meine fantastische, kleine,so universell einsetzbare, in guter Qualität aufnehmende, handliche, hochauflösende, mit vielen Funktionen ausgestattete,gut in der Hand liegende,keine Wünsche offen lassende, sehr gut verarbeitete, mit einer guten Linse bestückte, überall unterzubringende, erstaunlich professionell arbeitende und endlich in meinem Besitz befindliche Lumix Panasonic DMC-T25, gehe hinaus und mache ein paar Aufnahmen, die trotz Farbmodus auf Grund der Bedingungen zum Großteil wie S/W Bilder anmuten.



Mittwoch, 11. Februar 2009

rechtzeitig zur berlinale fertig geworden

Der Kurzfilm: Trabant im Schein der blinkenden Fahrradrückleuchte

Dienstag, 10. Februar 2009