Mit Photoshop mogeln hilft da nichts, das merkt man...
Neues aus den Bereichen Bücher, Bilder und Banales
Mit Photoshop mogeln hilft da nichts, das merkt man...



Viele Fragen begleiten diese Fotos. Etwa: wo sind tagsüber die Laternen? Warum wirkt die Stadt am Tag wie mit Blei überzogen? Sieht so der Mittlere Buntsandstein aus? Wieviele Einwohner hat die Stadt und wo sind sie tagsüber? Studieren sie alle an den Universitäten? Wo und wer ist Egon Vaupel? Man sieht ihn auf den Bildern weder bei Tag noch bei Nacht. Wann fanden die Marburger Religionsgespräche statt? Wieviel Prozent erzielt hier die Anarchistische Pogo Partei Deutschlands? Nicht alle, aber einige Fragen werden hier beantwortet. Andere wesentliche Antworten zu den Fotos finden sich hier.
Aber auch das Kochbuch der Mutter half der Erinnerung auf die Sprünge. Und ich vermute mal das Kuchenrezept aus meinem Buch `Jakob und Mara´ stammt daraus.
Heute geht es freilich ausgefeilter zu. Und dass Aufhellen bzw. Blitzen nicht gleich Aufhellen bzw. Blitzen ist, davon weiß die Gebrauchsanweisung über 400 Seiten zu berichten. Leider hatte ich das Seminar verpasst, das mein Fotohändler zu diesem Gerät angeboten hatte. So muss ich beinahe täglich im Benutzerhandbuch lesen...
Es gibt von mir nun ein Buch bei einem Lebensmitteldiscounter. Kurios, wie eigentlich die ganze Geschichte dieses Buches. Das Buch war seinerzeit eine schwere Geburt. Über den Zeitraum von zwei Jahren ging der Text oft hin und her und wurde schließlich zu meinem Leidwesen etwa um die Hälfte gekürzt. Das hätte dem Buch gut getan, meinte der Verlag und nahm es nach nicht mal einem Jahr aus dem Programm.
Als ich über den Deal unterrichtet wurde, witterte ich gleich eine Korrekturmöglichkeit. Das Buch ist eine Art Cyrano de Bergerac-Story. Ein Junge, dem man es überhaupt nicht zutrauen würde versorgt seinen Freund mit kleinen Liebesgedichten, die dieser anonym aber sehr erfolgreich seiner Angebeteten via SMS zukommen lässt. Bedauerlicherweise setzte das Lektorat meines Verlages die Gedichte nicht vom übrigen Text ab, sodass die Wirkung der Gedichte zum großen Teil unterging. Sie standen versteckt als gewöhnlicher Satz im Text.
Vor vielen Jahren war ich in Amerika. Auch ich fotografierte die Hochhäuser in New York, die endlosen Straßen im Inneren des Landes, das Death Valley, die Nationalparks und vieles mehr. Mein Lieblingsfoto aber ist dieses hier, das ich in Calexico gemacht hatte. Kamera auf Stativ gestellt und sehr lange belichtet.
Nun habe ich den Raum geräumt...
...und wohne in einem Ort, in dem die Verkehrsschilder nicht ohne einen gewissen Bilderrätselhumor angebracht werden.
Wie hier schon einmal erwähnt und auch zu sehen ist, gab es vor vielen Jahren eine Zeit, da glaubte ich humoristischer Zeichner werden zu können. Ich dachte, was Flachhumorist Tetsche seit eintausenddreihundervierundzwanzig Jahren im Stern kann, das kann ich auch. Strichunsicher wie ich bin, irrte ich mich.
Jahre später fotografierte die Mutter des Sohnes das Motiv in ähnlicher Weise nach.
Söhne verändern sich, Väter auch. Siehe auch hier...
Publikum im Abendlicht hatte `David Lynch-Touch´


