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Nach einem letzten Glas Wein, verabschiedete ich mich mit Bedauern von der Dame und ließ mich von Helmut nach Hause bringen.

Ich brauchte nicht lange, um mir darüber klar zu werden, dass sie ihren Mißerfolg in Sachen Müllerbeschaffung mit einem schnellen Schnapper in meinen neu angelegten Teich vor der Tür zu kaschieren versuchten. Und ganz offensichtlich stand ihnen jetzt der Sinn nach Belohnung. Erwartungsvoll reckten sie mir ihre Schnäbel entgegen.
"Was ist das?", fragte ich.
Schweigend stand sie eine Weile neben mir, als ich in meinen Augenwinkeln ihr Kopfschütteln bemerkte. "Das soll ich sein?", fragte sie dann.
"Hallo!", sagte die Person mit einem Lächeln und als ich nichts weiter tun konnte als mit einem stummen fragenden Blick zu erwidern und meinen Kopf schief zu legen, da hörte ich: "Na, ich bin es. Erkennen Sie mich nicht wieder?"
Ich hatte ja keine Ahnung, dass ich ein Lebendtier der Hitze ausgesetzt hatte und ich wusste auch nicht, dass es diese Rasse überhaupt gab, dieses südpalinesische Rupfhuhn, dass sich laut Lexikon wie ein Chamäleon täuschend echt der Umgebung anpassen konnte. Ich sah es gerade noch fliehen, als wollte es sich als siebenter gerupfter Pinguin auf die Suche nach Herrn Müller machen. Da war es auch schon verschwunden.
Ich unterzog sie einer Schnelldressur und richtete sie auf die Suche nach verloren gegangenen Ehemännern in Begleitung einer hohen Geldsumme ab. Anschließend hielt ich ihnen das Phantombild unter den Schnabel.
...werde?
Trutzig reckte mein Heim seine Rundungen in die milde Abendluft. Klar, ein paar Bäume könnten den Garten zieren, ein paar Pflanzen, Blumen, eine Hecke könnte ich pflanzen. Aber auch so besaß mein Dominzil eine Menge Vorteile. So könnte problemlos ein Rettungshubschrauber landen, sollte ich auf dem Terrain unglücklich stürzen und eine orkanartige Böe mir den Wohnwagen auf den Rücken werfen.
