Dienstag, 5. November 2013

ein fuchs, ein schwein, ein hund und ein schaf...

Diese vier Tiere begleiten mein Schreiben nun schon viele Jahre. In einigen Anthologien durften sie ihre Abenteuer erleben und in der Kinderzeitschrift `Gecko´ treiben sie sich auch herum. Meistens wurden die Geschichten illustriert. Nicht immer von der gleichen Illustratorin. Hier ein paar Beispiele: oben von Judith Drews, hier unten von Annette Swoboda...
Hier unten Kerstin Meyer...
                            
Oder Wiebke Hasselmann...
Und hier unten von Sibylla Stadelmayer, mit der die Abenteuer vor vielen Jahren begonnen haben... 
In dem wunderbaren Band `Geckos große Geschichtenwelt´ bei Mixtvision erschienen sind die Tiere auch vertreten. Und wie erfreulich: das Buch wurde vom Deutschlandfunk zu den 7 Besten Büchern für junge Leser gekürt. Und noch erfreulicher: von der Auswahl wurde meine Geschichte `Wer mach das schönste Kikeriki´ in der Radiosendung gelesen. Fahre ich im Auto, drehe das Radio an und plötzlich höre ich da meine Geschichte von den vier Tieren. War freilich nicht so, schön wär's gewesen. Nein, ich musste da schon das podcast bemühen, um in den Genuss der Interpretationskunst von Volker Niederfahrenhorst zu kommen. Hört es euch an: ab Minute 8 `Wer macht das schönste Kikeriki´. Hier der Link dorthin.

Montag, 28. Oktober 2013

ist auch noch so schön im herbst das licht...

...traue deinen Augen nicht!

Mittwoch, 23. Oktober 2013

die nacht

Es ist drei Uhr nachts, als der Mond mir ins Gesicht scheint und ich aus dem Schlaf erwache. Ich denke, wenn ich schon nicht schlafen kann, dann fotografiere ich halt, schnappe mir die Kamera und gehe auf den Balkon, wo mir am dreiundzwanzigsten Oktober ein zwanzig Grad warmer Wind um die Nase streicht. Und das Licht, das mich am Schlafen hindert, präsentiert sich als wunderbarer Wolkenaufheller.

Sonntag, 20. Oktober 2013

ein vers mit per davor

Das Rothenburg´sche ob der Tauber
Zeigt seinen ganz besond’ren Zauber,
Wenn der Senioren riesig Mengen
Sich zur Alterspyramide drängen.
Auch ganz and’re ferne Wesen,
Bekannt mitunter als Chinesen,
Mischen sich als Herde oder Meute
Unter die Besucherleute.
Geblendet vom alten Dach und alter Zinne
Schwinden des Betrachters Sinne.
Ist echt der Mensch? Ist echt der Bau?
Das weiß bald niemand mehr genau.

Dienstag, 15. Oktober 2013

schreibweisen und lesarten

Es war ein Zirkus im Ort. So kam es dass ein Kamel bzw. Dromedar vor einem der Zirkuswagen auf saftig bayerischer Wiese unter amerikanischer Flagge nach den sonst dort grasenden Kühen Ausschau hielt. Ein vorbei flanierender Autor auf Inspirationskurs hält immer nach Wörtern Ausschau, im Inneren wie im Äußeren. So entging ihm nicht, dass nicht alle Wagen richtig beschriftet waren...
Angesichts dieses Ciruswagens musste er wieder an Miley denken, die den Autor hier schon beschäftigt hatte. 

Donnerstag, 10. Oktober 2013

albert c.

Gestern lief auf Arte ein sehr guter Beitrag anlässlich des einhundertsten Geburtstages von Albert Camus am 7. Nov. Verschiedene Menschen kamen zu Wort und berichteten, wie die Lektüre des Philosophen ihnen in den unterschiedlichsten Lebenslagen geholfen hat. Fliesenleger, Postbote, Schüler, Studenten, Musiker,Todeskandidaten - erstaunlich, was sie zu berichten haben. Auch ich hatte meinen Camus gelesen. Mit sechzehn war es cool sich als Existentialist zu geben. Ich rauchte Gitanes las Satre und Camus, hustete viel und überforderte mich mit den alten Meistern. Der im Beitrag so hoch gelobte Fremde berührte mich damals nicht, er blieb mir sehr sehr fremd. Jetzt habe ich mir meine noch nicht zur Gänze zerfledderte rororo-Ausgabe aus dem Regal gezogen und will mich dem Fremden noch einmal annähern...
Hier übrigens auf das folgende Bild klicken, dann kommt man zur Arte-Mediathek. Anschauen! Lohnt sich!

Mittwoch, 9. Oktober 2013

Dienstag, 1. Oktober 2013

Freitag, 27. September 2013

Montag, 23. September 2013

ein schönes buch

Es gibt nun ein schönes Buch. Die besten Geschichten der wunderbaren Kinderzeitschrift `Gecko´ sind  in einem schönen Band bei Mixtvision erschienen. Auch zwei Geschichten von mir sind dabei. 
Das Buch heißt: `Geckos große Geschichtenwelt´. Es könnte aber auch heißen: `Gecko wählt große Geschichten´ oder `Geckos Welt großer Geschichten´ oder `Große Geckos Geschichtenwelt´ oder `Wählt Geschichten großer Geckos´ oder `Geckogeschichtens große Welt´ oder ...

Samstag, 21. September 2013

ozapft is...

"Host dei Ledahosn o?"
"E klar!"
"Wo gehst´n hie?"
"Woas das net?"
"Na. Sog scho. Wo gehst´n hie?"
"I geh auf...

Montag, 16. September 2013

Sonntag, 15. September 2013

wege zum ruhm


Unlängst fiel ein Name in den Nachrichten, der mir fremd war. Aber dass der Name in den aktuellen Meldungen platziert war, vermittelte mir die grundsätzliche Prominenz dieser Person, die ich nicht kannte.
Das wunderte mich, denn ich höre Radio, lese Zeitung, gucke ins Internet, gucke Youtube, und ich sehe fern, und das auf eine Art und Weise, dass ich für mich den Titel des besten Zappers auf Erden beanspruchen darf. Ich liebe es zu zappen, so bekomme ich von allem etwas mit. Als Ertrag meiner Umgangsweise mit dem Kulturgut fuhr ich eine zeitlang wiederkehrende Siege bei Trivial Pursuit ein, unschlagbar war ich im Einsammeln der rosa Käseecken, die, wenn ich mich richtig erinnere für die Unterhaltung stehen.
Um es kurz zu machen: Bei dem Namen, der in den Nachrichten fiel, handelt es sich um Miley Cyrus. Sie wurde als ehemaliger Kinderstar vorgestellt, der nun ins Erwachsenenfach wechseln wollte. Sie tat das mit anzüglichen Posen bei einem Musik Award. Ich sah die Nachrichten alleine und fragte somit nur mich: wer um alles in der Welt ist Miley Cyrus?
Nach den Nachrichten kam bald das Wetter und so geriet die Meldung wieder in Vergessenheit. Aber neulich tauchte dieser Weltstar, von dem ich nichts wusste, wieder auf. Nackt auf einer Abrissbirne flog sie über meinen Bildschirm und auf einem Zeitungsfoto leckte sie das Eisen eines Werkzeuges. Ich begann mich, für sie zu interessieren, was das Gelingen ihrer Strategie bewies. Sofort wusste ich, dass sie kein Inuitmädchen sein konnte, denn dann wäre sie mit der Zunge an dem Werkzeug kleben geblieben oder erfroren bei den Außenaufnahmen mit der Abrissbirne.  Wikipedia gab mir mehr Aufschluß über sie; sie ist die Hauptdarstellerin von Hannah Montana, einer amerikanischen Fernsehserie, die mir freilich ein Begriff ist. Aber aus amerikanischen Kinderserien, in denen amerikanische Teenager große Augen der Empörung rollen, zappe ich mich regelmäßig wieder raus. Und ich lese nie den Abspann mit der Besetzung. Mein Fehler, ich weiß.
Jetzt also kenne ich Miley Cyrus und seitdem ich auch weiß, wie man Aufmerksamkeit erzeugt, durchwühle ich meine Garage nach dem geeigneten Werkzeug für meine Kampagne. Mein Problem nur: sowohl mein Werkzeug, als auch ich selber weisen schon reichlich Gebrauchtspuren auf, sodass ich befürchten muss, auf einer Abrissbirne einen schlechten Eindruck zu hinterlassen.
Aber als Geschäftsidee taugt Mileys Auftritt allemal. Ich werde eine Agentur gründen, mit dem Ziel deutsche Stars auf dem amerikanischen Markt bekannt zu machen. Ich würde deutsche Superstars durch Hornbachs Regale lecken lassen bevor ich mit ihnen auf eine Abrissbirne Häuser einreiße. Vielleicht würde ja Uschi Glas mitmachen, keine Ahnung. Das wäre dann ein Quäntchen Tarantino.


Dienstag, 10. September 2013

vage waage

Manche Waagen zeigen dir auf eine zwar unmissverständliche aber doch auch ungenaue Art dein Übergewicht an. Und auf eine recht einmalige, denn dieser Neukauf hier hat sich nicht wirklich gelohnt. Aber klar - kohlehydriert wie ich bin, weiß ich jetzt, was zu tun ist, bzw. zu unterlassen. 

Montag, 9. September 2013

happy birthday

Sonntag, 1. September 2013

das unterbewusstsein schreibt mit

Daniel Kehlmann hat ein neues Buch vorgelegt. Es heißt `F´. Die literarische Welt hat darauf gewartet und nimmt dazu allseits Stellung. Die Spiegelrezension liest sich zwar amüsant vergreift sich aber dennoch im Ton. Zuviel Arroganz tut einer Rezension nicht gut. Hier in der SZ wird über den Sinn des Titels spekuliert. Alles falsch, sage ich da. Was sich wirklich hinter dem Titel verbirgt, habe ich oben mit ein bisschen PunktPunktKommaStrich gezeigt. Was der Autor bisher selber nicht wusste: Die Geschichte seiner Figuren, die, wie es scheint, ein wenig den Niedergang der Moral aufzeigt, ist nichts weiter als die Parabel für das Schicksal des Eisbären, der sich angesichts des Klimawandels von Scholle zu Scholle seinem Aussterben entgegen hangelt. 
Ob ich `F´ lese weiß ich noch nicht. Ich habe schon bei der Vermessung kapituliert, die mir zu berechnend auf die Bedürfnisse des Bildungsbürgertums zugeschnitten schien. Ich mag sowas nicht, was ich noch nicht mag in der Literatur sind Zeigefinger und Verweise hin zum Großen. Dieser allwissende bzw. spekulative Kosmos zwischen zwei Buchdeckeln ist mir - wie würde Til Schweiger sagen - zu outdated.

Freitag, 30. August 2013

schwarz-weiß in farbe

Seit einiger Zeit bin ich seitens der Fotocommunity dem Vorwurf ausgesetzt, ich würde hier immer öfter unschafe Bilder posten. 
Mit diesem Beitrag eines schafen Bildes gehe ich nun in die Offensive, um meinen Kritiker den Wind aus den Segeln zu nehmen. Ich bin mir ohnehin keiner Schuld bewusst und hoffe somit noch einmal ungeshaun davon zu kommen. 

Mittwoch, 28. August 2013

Montag, 26. August 2013

analog im blog

Skulptur von Peter Schliep

Freitag, 23. August 2013

gerda taro

Wieder ein interessanter Spiegel-Artikel. Hier eingebettet in meine Hommage.


Donnerstag, 22. August 2013

die dummdreiste netzwelt

Ja, so ist das heutzutage (Bild anklicken, dann kommt man zum Spiegelartikel). Das Original zählt nichts mehr. Aber immerhin hat mich der Vorfall einem guten Fotografen näher gebracht, den ich bisher nicht kannte. Unbedingt lohnt es sich, sich durch seine Arbeiten hier bei 500px durchzuklicken. 

Montag, 19. August 2013

analog im blog

Skultpur von Isolde Frepoli

Freitag, 16. August 2013

Dienstag, 13. August 2013

bilderrätsel!

Wo habe ich mein Wochenende verbracht? Na...?
Hmmm....
Alles falsch! Richtige Antwort wäre gewesen: Klick hier!

Dienstag, 6. August 2013

emilia...

...ein Jahr später zu hier.